Kritikpunkte zur Regionalen Verbindungsstrasse A15-Gaster

  • Das Projekt ist keine «grossräumige Umfahrung», sondern eine Zange von 6 km Strasse im Süden und Osten der Wohngebiete von Uznach.
  • Das Zentrum und das Städtli werden nicht namhaft vom Verkehr entlastet.
  • Die vorgeschlagene Variante entspricht 19R und nicht wie ursprünglich beauftragt der Variante 19SR (S für Städtlisperrung und R für Rickenspange).
  • Die geplante Variante 19R wurde in der ZMB 2021 als volkswirtschaftlich nicht sinnvoll beurteilt (Kosten-Nutzen-Verhältnis liegt mit 0.51 deutlich unter 1.0).
  • Es entstehen erhebliche langfristige Unterhalts- und Erneuerungskosten für Uznach, weil verschiedene Kantonsstrassen (Gaster-, Ricken-, Zürcherstrasse insgesamt über 4km) zu Gemeindestrassen werden. Für deren Unterhalt ist dann die Gemeinde zuständig, was erhebliche Kosten verursacht.
  • Die Parkplatzprobleme im Städtli und am Bahnhof sind nicht gelöst.
  • Es besteht ein Kulturland-Bedarf von 85’000m2.
  • Neben dem Wohngebiet Oberer Hegner wird eine 400m lange Brücke gebaut.
  • Die Spange Hegner/Dattikon – Rickenstrasse weist nur einen durchschnittlichen täglichen Verkehr (DTV) von 4700 Fahrzeugen auf.
  • Gemäss der Zweckmässigkeitsbeurteilung von 2021 steigt die Lärmbelastung insgesamt.
  • Infolge der Randbedingungen mussten zum Teil recht «gekünstelte» Lösungen entworfen werden.